Archiv für den Monat: August 2016

Systemtheorie für Coaches

Auf die Lektüre des Buchs von Jürgen Kriz „Systemtheorie für Coaches“ habe ich mich gefreut! Und ich wurde reich belohnt … Ich fühle mich nicht nur deutlich bestätigt im eigenen Ansatz, den ich in meinem Buch „Systemisches Coaching“ vertrete, sondern habe auch noch ein paar schöne Anregungen erhalten. Ein Zitat von Kriz mag vielleicht anregend sein: „Aufgabe des Coaches ist es also nicht, „einfach zu verstören“ (…), sondern solche Umgebungsbedingungen zu konstellieren, welche (…) Ordnungs-Ordnungs-Übergänge ermöglichen“ (S. 45).

Eine Rezension

Jürgen Kriz: Systemtheorie für Coaches: Einführung und kritische DiskussionDa konnte ich natürlich nicht anderes, als gleich eine Rezension zu schreiben 😉 Zu finden bei Amazon. Eine weitere, etwas gekürzte und angepasste Besprechung ist in der Ausgabe 4/16 des Coaching-Magazins erscheinen. Download:

Stand der Coaching-Forschung 2016

Die diesjährige Ausgabe der Kongress-Biennale „Coaching meets Research“ hat mir sehr gefallen. Dort konnte man einen guten Überblick über den Stand der Coaching-Forschung erhalten. Nun ist mein ausführlicher Tagungsbericht in der Ausgabe 3/16 der Zeitschrift „OSC – Organisationsberatung – Supervision – Coaching“ erschienen. Ein kleiner Appetitanreger: „Wer den Kongress zum wiederholten Male besucht hat, könnte seine Eindrücke in diesem Jahr in wenigen – allerdings gehaltvollen – Stichworten zusammenfassen: Kontinuität, Konzentration, Konvergenz, Kongruenz.“

Außerdem finden sich in dieser Ausgabe …

… die ausführlichen Buchbesprechungen zum Thema „Führungskraft als Coach“, die in kürzerer Version schon bei MWonline erschienen waren.

Psychische Störungen und Coaching

Ich habe letztens erst mokiert, dass Coaches entweder nach dem Motto „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ gerne „präventiv“ ausschließen, sich mit psychischen Störungen zu beschäftigen. Oder im Gegenteil: Sie verharmlosen naiv oder dreist die Dinge nach dem Motto: Burnout – das ist doch unser täglich‘ Brot … Frederik Werner und ich hatten im Beitrag für das Coaching-Magazin die politische Forderung aufgestellt, das Thema psychische Störungen in die Curricula der Coaching-Weiterbildungen aufzunehmen.

Replik und Anregung

Leider haben sich die ersten Reaktionen auf unseren Beitrag (Leserbriefe) mit unserer politischen Forderung gar nicht befasst. Das hat uns doch sehr befremdet. Download der Replik: Beitrag in CM 3-16

Ina Riechert: Psychische Störungen bei Mitarbeitern Ein LeitfadenJetzt habe ich eine Bucherscheinung von Ina Riechert bei MWonline positiv besprochen. Ich empfehle sie als Basislektüre zum Thema psychische Störungen gerne. Es soll mal keiner behaupten, es gebe da nichts Passendes, der Aufwand sei unangemessen hoch oder das Thema außerhalb der eigenen Domäne: keine Ausreden mehr!