Coaching-Evaluation

Die Mehrheit der Coaches meidet das Thema Coaching-Evaluation schlicht und schmerzfrei. Ambitionierte Evaluationsplattformen wie die von André Bischof, gewinnen zwar Preise, aber keine Kunden. Lieber wird behauptet, dass man (oder frau) einfach unbeschreiblich gut sei, die Nachfrage überwältigend und die Klienten entzückt seien. Was natürlich ziemlich dreist und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen überhaupt nicht vereinbar ist.

Evaluationskarten – Hauptsache: bunt

Jetzt ist gerade eine Box mit „36 Impulskarten und Workbook für die eigene Professionalisierung“ bei Beltz erschienen. Ich habe mir das einmal angesehen – und war nicht überzeugt. Meine Rezension bei MWonline ist daher launisch, ausladend und teilweise sarkastisch. Aber Hand aufs Herz: Das Thema Evaluation im Coaching ist viel zu wichtig, um es dilettantisch zu bearbeiten. Und die Nummer mit den bunten Karten ist leider eine solche schräge. Auch wenn ich weiß, dass man in der Szene die anspruchsvollen Ansätze nicht liebt: Man kann es durchaus einfach machen, aber es muss ja nicht gleich so simpel sein.